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Die Tage laufen vor mir her.

Sie bleiben stehen und ich gehe weiter. Und dann bleibe ich stehen und die Tage laufen weiter.

Es ist für mich ein komischer Gedanke, 60 Jahre, 21643 Tage mich in dieser Welt zu bewegen. Wenn ich das so schreibe, verlieren sich meine Gedanken in die Jahre Wochen und Tage. Es bekommt ein Gefühl von Sanduhr. Es ist ein Gefühl von Nachdenken.
Es ist das Fließen, das Sich-Bewegen, egal was ich mache. Manchmal glaube ich den Fluss verändern zu können. Doch, wie will ich etwas ändern, wenn ich mitten drin bin.
Wir glauben, wir könnten von draußen darauf schauen und uns daraus halten.
Es ist die Illusion, mit der uns unser Gehirn ausgestattet hat. Es ist die Illusion, mit der der Kosmos mit unserem Gehirn über sich nachdenkt.

Manchmal glaube ich, das sich Beziehungen schaffen, erschaffen. Dann sehe ich, wie sich Beziehungen ergeben. Was ich kann ist, darüber nach denken und zu glauben, ich könnte etwas beeinflussen.
Ich glaube, jemand könnte diese Worte hier lesen.

Die Worte sind wie die Bewegung des Windes. Manchmal bewegen sie uns, doch meistens streichen sie an uns vorbei.

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Es ist so einfach, mal ein Video erstelllen, bearbeiten und dann ins Netz stellen. So dachte ich und habe mich an die Arbeit gemacht. Die ersten Ergebnisse sind in diesem Blog veröffentlicht. Doch sehr schnell habe ich gemerkt, das es nicht so ist.

Zunächst reichte die Qualität der Videokamera nicht. Hatte ich mir doch eine WebCam gekauft. Sie war nicht billig, aber schnell liefen hier Ton und Bild auseinander. Dann habe ich es mit meinem CamCoder von Sanyo versucht. Die Videos sind auch qualitativ von den Bildern her brauchbar, nur hier hapert es absolut mit dem Ton. Ein äußeres Mikro war nicht so der Hit. Mit dem Nachbearbeiten konnte ich einiges Ausgleichen

Mein Bruder, der schon immer ein VideoFan ist, zeigte mir seinen Camcoder. Was mich sofort begeisterte war, das ich die Camera vom Computer aus steuern konnte. Da war ich nicht mehr zu halten und ich habe mir bei Saturn auch eine neue Camera zugelegt. Erst wollte ich das gleiche Modell wie mein Bruder haben, doch empfahl man mir eine Camera von Sony mit der Bezeichnung DCR-HC27E. Eine HandyCam, die ersten nicht so teuer war, 320 EUR, eine Zeisicon Optik hat und alle anderen Eigenschaften, die ich für meine Videoambitionen im WEB haben wollte.

Jetzt hatte ich das Camerproblem gelöst. Für meine Projekte wollte ich mit dem so genannten BluScreen arbeiten. So musste ich mir etwas überlegen, woher ich dann einen gleichmäßigen blauen Hintergrund bekommen konnte. Zunächst versuchte ich es mit einer blauen Plastikfolie. Die Ergebnisse waren nicht schlecht. Nur spiegelte das Plastik, so dass eine gleichmäßige Ausleuchtung nicht vorhanden war.
Mit diesem Ergebnis konnte ich den Hintergrund mittels BueSreen nicht auswechseln. Es musste danach ein blaues Betttuch her. Das brachte es, nur die Montage war immer ziemlich aufwendig. Auch war es schwierig, mit dem Sanyo Camcoder das Betttuch wirklich blau erscheinen zu lassen. Da funktionerte bei normalen Zimmerlicht der Weißabgleich nicht wirklich richtig.
Das hatte auch etwas mit der Beleuchtung zu tun. Die Aufnahmen im Raum waren nicht so dolle. Also musste eine Beleuchtung her. Richtige Fotolampen sind wohl sehr teuer . So 200 EUR sind da kein Problem. Mir war das zu teuer.
In meinem Fotogeschäft bekam ich den Tipp. es doch mal mit Baulampen zu versuchen. 200- 300 Watt würden ausreichen.
Also zog ich in den Baumarkt und wurde dort auch schnell fündig.
Toll so eine Baulampe mit Stativ kostet 19 EUR. Da habe ich mir gleich 2 geleistet, für eine besser Ausleuchtung.
Gleichzeitig habe ich im Baumarkt auch ein blaues Rollo gefunden. Das war nicht ganz so billig, dafür zur Nutzung sehr komfortabel.
Damit hatte ich jetzt alles zusammen, um richtig loslegen zu können.

Mit viel Vorfreude habe ich Lampen aufgebaut und das Rollo hinter mich aufgehangen. Doch mit der direkten Beleuchtung war da wohl nichts. Das Licht ist so grell, das man nicht hineinsehen konnte.
Nach langem Probieren, bin ich dann auf die Idee gekommen, das Licht gegen die Decke zu strahlen, so dass es von dort als indirekte Beleuchtung wirken konnte. Das hat zu meinem Erstaunen auch geklappt.
Was nach wie vor schwierig ist und war, ist der Umgang mit dem Schatten den beide Lampen auf dem blauen Hintergrund erzeugen. Mit ein bisschen Herumprobieren kommt man zu einem Ergebnis.

Damit hatte ich die äußeren Hürden einigermaßen im Griff, jetzt kamen die Überraschungen bei den Aufnahmen und bei der Weiterverabeitung.

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Meine Video-Experimente

In den letzten Tagen habe ich intensiv mit dem Erstellen von Videos für das WEB beschäftigt.

Eigentlich, dachte ich, kann das ja nicht so schwer sein. Der erste Versuch mit der WEB-Cam gelang dann auch auf Anhieb. Doch das war es dann auch. Sobald die Beiträge etwas länger als 15 Sekunden sind, dann stimmen plötzlich Ton und Bild nicht mehr überein.

Also kramte ich meine Video-Kamera von Sanyo wieder hervor. Sie hat leider den Nachteil, dass man kein externes Mikro daran anschließen kann und ich die Kamera immer erst einschalten muss und dann mich auf meinen Platz bewege. Naja ich könnte mir ja auch eine andere Kamera besorgen. Die VPC-C5 hat aber den Vorteil, dass sie einmal sehr kompakt ist und dass sie die Daten auf einen Schip schreibt. Den Ship kann ich schnell in den Computer schieben und die Filme auslesen. Außerdem lassen sich auch sehr gut Fotos mit der Kamera schießen. Dafür muss ich dann die Tonspur nacharbeiten. Dazu habe ich auch jeweils ein Filmchen gedreht. Die kann man sich auf Sevenload anschauen

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