Die Vorstellungen über die Seelenorte sind dabei sehr unterschiedlich. Eines scheint jedoch klar und unbestritten zu sein, das das Alltägliche, Grobstoffliche und die nichtalltäglichen, feinstofflichen Wirklichkeiten zusammen das Ganze, eine kosmische Einheit bilden. Nur wenn wir beides zusammen als unsere Wirklichkeit begreifen und betrachten, haben wir die Möglichkeit ein
Gefühl von Ganzheit und Geborgenheit zu erleben. Für uns heisst das auch, mit allen Seelenteilen Kontakt aufzunehmen. Um wieder ganz zu werden, müssen wir einen Weg zu den Seelenteilen finden, die sich in feinstoffliche Wirklichkeiten geflüchtet haben. Unsere Sehnsucht lässt sich nicht alleine im Alttag, Grobstofflichen leben. Jeder Mensch braucht auch den Teil seiner Glaubenswelt, den feinstofflichen Anteil
dazu. Auf dem Weg zu unsere Ganzheit, brauchen die Liebe und Zuwendung eines anderen Menschen. Er kann dem geflüchtete Seelenteile wieder Vertrauen in die Liebe zueinander und Vertrauen in die Ganzheit seiner eigenen Liebe entgegenbringen. Wir finden erst den Weg zu uns, wenn die Liebe eines anderen Menschen zu uns, uns zu unserer Liebe zu uns selber führt. Wenn wir daraufhin
beginnen, uns selber als wieder liebenswürdig zu empfinden und zu achten, sind wir auf dem Weg unserer Ganzheit. |