MANDALON als ein Behandlungskonzept
Eine ganzheitliche Behandlungsform erreichen sie mit der praktischen Anwendungen des MANDALON. Sie befassen sich dann mit körperlichen Wachstum, persönlicher Entwicklung und spiritueller Integration. Umfasst werden dabei vier grosse Bereiche, die synergetisch miteinander verbunden sind und untereinander Schwingungs- und Energiefelder aufbauen:
Mit dem MANDALON arbeiten sie grundsätzlich mit den gesamten Lebensenergien eines Menschen. Dieser ganzheitliche Ansatz wird verdeutlicht durch eine polare Beschreibung des Raumes mit einer Ebene des grobstofflichen Lebens und eine Ebene des Feinstofflichen.
Die Ebene des grobstofflichen Lebens ist die Ebene des Handelns und des Machen, des Erkennens und der bewussten Wahrnehmung. Es ist die Ebene der sozialen Vernetzung, der sozialen Kommunikation, in der es darum geht, zu lernen, miteinander etwas auszuhalten, ohne Konflikte sofort zerstörerisch lösen zu wollen.
In der Ebene des grobstofflichen Lebens befassen wir uns überwiegend mit dem physischen Körper. Wir können sagen, dass es auf der Ebene des grobstofflichen Lebens immer um die biologische, evolutionäre Einheit geht. Dass heisst, es geht immer um Veränderung in bestimmten Zeiträumen.
An den Schnittstellen der Veränderung entstehen Krisen und Lebenskrisen, die gleichzeitig ein wichtiger Teil von Entwicklungsschritten sind. In Krisenzeiten werden alte Strukturen und Muster aufgelöst. Es können neue Muster, Formen, Bilder entstehen. Diesen Vorgang bezeichnen viele auch als Reifung oder Transformation.
Zur Ebene des grobstofflichen Lebens bildet die Ebene des Feinstofflichen eine polare Einheit.
Die Ebene des Feinstofflichen umfasst das, was wir empfinden, erahnen und nicht fühlen; was wir erfahren haben in unsere Geschichte, aber nicht wissen. In diesem Bereich siedeln wir unser Gewissen an.
Es ist die Ebene, in der assoziativ parallel wirkenden Energiefelder. Wir nehmen aus diesem Bereich unsere Achtsamkeit wahr und vertiefen sie. Es ist das Chakren-Gewahrseins und die Mandala-Achtsamkeit, die uns mit dem Sinn des Ganzen verbindet.
Im dynamischen Zusammenspiel von Grobstofflichem und Feinstofflichen gibt es für alle Menschen Entwicklungsstufen, Krisenpunkte. Entwicklung verläuft nicht kontinuierlich und stetig von einer Stufe zur. Im Begriff Entwicklungsstufe wird deutlich, dass sich Entwicklung immer wieder sprunghaft vollzieht. Es kann lange Zeit so aussehen kann, als ob sich nichts entwickelt oder verändert.
Entwicklungen finden auch dann statt, wenn Veränderungen zunächst nicht messbar und äusserlich wahrnehmbar sind. In diesen Zeiten sind die meisten Menschen verunsichert und neigen dazu den neu eingeschlagenen Weg wieder zu verlassen. Es fehlt ihnen die innere Überzeugung für ihr Tun und sie suchen nach Äusseren, wahrnehmbaren Zeichen. Sie greifen schnell nach etwas, dessen Wirkung sie sofort wahrnehmen können. Ein solches Mittel ist für sie verständlicher und besser einzuordnen.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, Begleiter, Mentor zu haben, von denen sie wissen, dass sie sich mit dem Prozess auskennen und sie auf deren Kenntnis und Erfahrung vertrauen können. Früher waren es immer die Alten und Weisen, heute sind es mehr die professionellen Berater.
Um sich in ungewohnte Gebiete zu wagen, benötigen wir meistens einen Begleiter oder Wegweiser, an denen wir erkennen können, ob wir auf unserem Weg sind.
Anregungen und Rückmeldungen an den copyright © Hans Jorgen Wevers Mönchengladbach, den 23 Juni, 2006