Altes und neues Wissen

Altes und neues Wissen, Traditionen wachsen in der heutigen Kommunikationsgesellschaft immer schneller zusammen. Mit dem globalen kulturellen Vermischungsprozess bilden sich zur Zeit explosive, destruktive gesellschaftliche Mixturen. Es gibt nicht nur verändernde Kräfte, sondern auch sehr starke Kräfte, die Altes erhalten und bewahren wollen. Für viele ist die Zerstörung der Kultur des anderen, die einzige Form eines Miteinander, einer Zukunft ohne Verständnis für einander geworden.

Das rasante Erweitern von Erkenntnissen und Handlungsfertigkeiten bewirkt, dass die Menschen ihre Möglichkeiten und neu gewonnenen Fähigkeiten und Ressourcen schneller und leichter destruktiv einsetzen, als bisher.

Das gilt sowohl für jeden einzelnen Menschen, wie auch für die Gruppen und Gesellschaften und Völkergemeinschaften.

Es verschwindet immer mehr das langsame Hineinwachsen und das konstruktive Umgehen mit explosiven, hochenergetischen Fähigkeiten.

Mit dem fortschreitenden Wissen lernen wird uns immer deutlicher, das wir unsere Situation nur systemisch, global bedenken und verstehen können. Wir leben und existieren in Systemen, die sich gegenseitig unterschiedlich beeinflussen. Wie im Persönlichen stehen wir vor der Alternative zu vernichten, um Altes zu erhalten oder aufzulösen, um Neues zu entwickeln.

Im Persönlichen führt destruktive, alles erhalten wollende Energie, körperlich häufig in Krankheiten wie Krebs, psychisch in Verbitterung und Einsamkeit, geistig in Fundamentalismus jeglicher Richtung


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    copyright © Hans Jorgen Wevers Mönchengladbach, den 23 Juni, 2006